
Ruhige Hunderassen: Sanfte Gefährten für ein harmonisches Zuhause
Ruhig. Besonnen. Beherrscht. Das sind nur ein paar der Eigenschaften, die diese gutherzigen Vierbeiner auszeichnen. Viele angehende Hundehalter suchen einen Hund, der pflegeleicht ist, kinderlieb und keinen ausgeprägten Jagdtrieb besitzt. In diesem Artikel stellen wir dir einige der beliebtesten ruhigen Hunderassen vor.
Psst: Viele dieser Rassen sind auch für kleine Wohnung geeignet, da sie nur wenig bellen. Viel Spaß beim Entdecken.
Ruhige Hunderassen: Warum sind sie so beliebt?
Früher wurden Hunde für die Jagd gezüchtet, für die Viehhaltung oder als Wachhunde. Heutzutage suchen viele Menschen primär einen liebevollen Begleiter. Deswegen sind diese ruhigen Hunderassen so beliebt. Sie sind unkompliziert, kinderlieb und menschenbezogen. Eben echte Familienhunde, die sich auch für Anfänger und Senioren eignen können.
1. Stressfreie Erziehung:
Jeder Hund muss erzogen werden. Manche Hunde machen es Haltern aber einfacher als andere. Welche Hunderassen in der Erziehung weitgehend stressfrei sind, möchten wir dir heute zeigen. Finde den ruhigen Begleiter, den du für dein Leben suchst.
2. Kinderfreundlichkeit:
Paare mit Kinderwunsch und Familien suchen in der Regel kinderliebe Hunde. Nicht jede Hunderasse kommt mit dem liebenswürdigen Gewusel kleiner Kinder gleich gut zurecht. Welche Hunderassen sich von Kindern meist nicht aus der Ruhe bringen lassen und echte Freunde fürs Leben werden können, erfährst du hier.
3. Geeignet für die Wohnung:
Hellhörige Wände, schallsensible Nachbarn: Manche Wohnungen eignen sich nicht für bellfreudige Wachhunde. Wir zeigen dir deshalb ruhige Hunderassen, die wenig bellen und in vielen Fällen weniger Auslauf benötigen als andere Rassen. Gut zu wissen: Diese Rassen eignen sich auch für Senioren, die ihrem Hund nicht viel Auslauf bieten können.
4. Weniger Jagdtrieb:
Für Menschen, die regelmäßig auf die Jagd gehen, sind Jagdhunde großartig. Aber nicht jeder Mensch jagt gerne. Welche Hunderassen so gut wie gar keinen Jagdtrieb haben oder bei welchen Rassen er sich gut kontrollieren lässt, zeigen wir dir weiter unten im Artikel. Das ist auch für Menschen interessant, die ihre Hunde beispielsweise mit anderen Tieren zusammen halten wollen.
Sanfte Begleiter: Ruhige Hunderassen für Familien und Anfänger
Familien und Anfänger wünschen sich besondere Eigenschaften in ihren Hunden. Ruhig. Kinderlieb. Unkompliziert in der Erziehung. Drei ruhige Hunderassen für Familien und Anfänger haben wir dir heute mitgebracht. Einer von ihnen eignet sich auch für Senioren. Einfach, weil er klein ist und nicht so viel Auslauf braucht!
1. Japan Chin
Der Japan Chin ist sehr klein und wiegt nur zwischen 1,8 und 3,2 Kilo. Er braucht durchschnittlich 30 Minuten Auslauf pro Tag und gilt als ruhiger Familienhund für Anfänger, der nur wenig bellt. Seine Wurzeln hat der kleine Hund – anders als man vermuten würde – in China. Der chinesische Hof machte ihn dem japanischen Kaiser zum Geschenk. Also ein echter Schatz.
2. Golden Retriever
Ein „Goldi“ : Der Golden Retriever ist ein mittelgroßer Hund mit goldbraunem Fell, der seit Jahren zu den beliebtesten Hunden in Deutschland gehört. Mit seiner ruhigen und liebevollen Art begeistert er Familien und Anfänger seit Jahrzehnten. Das perfekte Match für alle, die einen entspannten, intelligenten und kinderlieben Hund suchen, der nur wenig bellfreudig ist.
3.Chesapeake Bay Retriever
Ein echter Schwimmer! Der Chesapeake Bay Retriever hat Schwimmhäute zwischen den Zehen und wasserabweisendes Fell. Darüber hinaus liebt er Kinder und hat einen angeborenen Beschützerinstinkt. Mit seiner Bewegungsfreude ist er auch für aktive Familien geeignet, die gerne spazieren gehen oder mit ihrem Hund spielen wollen. Auch der „Chessie“ bellt eher wenig.
Welche Hunde bellen wenig?
Hunde, die wenig bellen, haben bestimmte Charaktereigenschaften. Es handelt sich hierbei um ruhige Hunderassen, die besonnen, zurückhaltend, beherrscht und geruhsam sind. Sie haben ein bedächtiges Temperament als andere Hunderassen. Zu den Hunderassen, die wenig bellen, gehören:
- Irischer Wolfshund: Eine große, aber ruhige und freundliche Hunderasse.
- Afghanischer Windhund: Draußen ist er sehr aktiv, drinnen eher ruhig – er braucht allerdings tägliche Fellpflege
- Barsoi: Bei ausreichend Auslauf ist der Barsoi eine entspannte Hunderasse, die wenig bellt.
- Lhasa Apso: Er bellt mal, um Besuch anzukündigen – sonst eine eher ruhige Hunderasse.
- Greyhound: Ein ruhiger und unaufdringlicher Hund, der sehr schnell rennen kann und deshalb viel Auslauf braucht.
- Deutsche Dogge: Eine ruhige Hunderasse, die anhänglich ist und wenig bellt.
- Akita: Dieser Hund ist so selbstbewusst, dass er es gar nicht nötig hat ständig zu bellen. Eine ruhige, aber eigenwillige Hunderasse die Erfahrung in der Hundeerziehung bedarf.
Kleine ruhige Hunderassen: Perfekt für die Wohnung
Kleine Hunde sind mit vielen wenig schmeichelhaften Vorurteilen behaftet. Doch die meisten von ihnen sind falsch. Auch unter den kleinen Hunden gibt es ruhige Gemüter mit großem Herz für Mensch und Tier, die wenig bellen. Welche drei kleinen Hunderassen sich darüber hinaus auch gut für die Wohnung eignen, erfährst du jetzt.
1. Französische Bulldogge
Verschmust. Freundlich. Die kleinen Hunde mit großen Ohren sind ein echtes Modephänomen. Es gibt sie cremefarben oder schokobraun, gescheckt oder gestromt. Sie brauchen nur wenig Auslauf, das macht sie zu idealen Hunden auch für eine kleine Wohnung. Die schöne Französische Bulldogge gilt als wahre Couch-Potato.
2. Welsh Corgi Pembroke
Stephen King liebt sie, die Queen verschaffte ihnen einen geradezu royalen Status : Corgies! Die kleinen ruhigen Hunde brauchen 60 Minuten Auslauf pro Tag, das macht sie zu geeigneten Hunden für eine Wohnung. Aber Achtung : Auch sie bellen schon mal, um Besuch würdig zu empfangen.
3. Shetland Sheepdog
Der Shetland Sheepdog, oder « Sheltie » ist unter den richtigen Bedingungen ein geeigneter Hund für die Wohnung. Er möchte aber geistig und körperlich ausgelastet werden, idealerweise mit 60 – 120 Minuten Auslauf pro Tag. Der Sheltie ist ein toller Familienhund mit viel Power.
Welche Hunderassen sind gemütlich?
Ruhige Hunderassen sind ideal, wenn du einen vollen Terminkalender hast oder in einer Wohnung lebst mit wenig Platz für deinen Hund zum Herumlaufen. Unsere fünf beliebtesten ruhigen Hunderassen benötigen zwar nicht so viel Auslauf wie energiegeladene Rassen, aber es ist dennoch wichtig, dass sie regelmäßig ausgeführt werden, damit sie fit bleiben und ihr Gehirn zu stimuliert wird, um destruktives Verhalten zu verhindern. Diese Hunderassen sind eher gemütlich:
1. Basset Hound
Wenn sie nicht gerade einer heißen Fährte folgen, findet man diese ruhige Hunderasse oft in der Nähe des Besitzers, da sie sich über eine ausgiebige Streicheleinheit von dir freuen. Sie sind für ihr sanftes Wesen im Haus bekannt, sind aber auch immer für ein Abenteuer auf einem Spaziergang zu haben. Der Basset Hound liebt nichts mehr, als seinem natürlichen Instinkt nachzugehen und eine Spur zu erschnüffeln. Als Meutehund braucht der Basset Hound Kontakt zu Artgenossen und ist nicht gern allein.
Auch, wenn der Basset Hound eine entspannte Hunderasse ist, solltest du ihn regelmäßig ausführen und seine Ernährung überwachen, da er zu Übergewicht neigt.
2. Bullmastiff
Obwohl diese Hunderasse groß und muskulös aussieht, lieben sie die Gesellschaft von und Kuscheleinheiten mit ihren Menschen.
Diese ruhige Hunderasse ist extrem loyal und bekannt für ihren Beschützerinstinkt sowie für ihr entspanntes Wesen. Jedoch benötigt auch der Bullmastiff täglich Spaziergänge, um seine Ausgeglichenheit zu bewahren.
3. Windhunde
Obwohl sie sehr schnell rennen können, sind Windhunde wie der Deerhound oder Whippet im Haus entspannte Hunderassen. Sie lieben es, sich kurz und kräftig im freien Gelände oder auf der Rennbahn auszupowern und sich anschließend auszuruhen, um wieder Energie zu tanken
4. Malteser
Die Malteser sind ruhige Familienhunde, die zwar jeden Tag ihre Bewegung brauchen, ihre Zeit ansonsten aber am liebsten kuschelnd mit ihren Besitzern verbringen. Trotz ihrer geringen Größe sind Malteser beeindruckende Wachhunde und treue Begleiter.
5. Bernhardiner
Die Hunde dieser Rasse sind extrem entspannt. Sie sind bekannt für ihre große Liebe zu ihren Familienmitgliedern und überzeugen mit einer unglaublichen Geduld und Sanftmut.
Diese ruhigen Familienhunde musst du nicht zeitintensiv trainieren – ein täglicher Spaziergang reicht, um die Bedürfnisse des Bernhardiners zu befriedigen.
Ruhige Hunderassen ohne Jagdtrieb
Hunde stammen vom Wolf ab und haben daher von Natur aus einen Jagdtrieb. Doch dieser ist nicht bei allen Rassen gleich stark ausgeprägt. Obwohl es keine Garantie für einen Hund gibt, der gar nicht jagdfreudig ist, gibt es doch eher ruhige Hunderassen ohne Jagdtrieb:
- Bearded Collie: Bei dieser Hunderasse handelt es sich um einen Hütehund. Er ist es gewohnt, seine Menschen und dessen Hab und Gut zu bewachen, anstatt Dingen hinterherzujagen. Jedoch muss dieser intelligente Hund durch Hütearbeit oder eine andere geeignete Beschäftigung gefordert werden.
- Deutscher Boxer oder Beaceron: Die Hunde dieser Rasse haben zwar einen Jagdtrieb, sie können diesem aber gut widerstehen. Dennoch solltest du wissen: Sie können sehr temperamentvoll ein und müssen aktiv beschäftigt werden.
- Kleinspitz: Eine ruhige Hunderasse ohne Jagdtrieb – denn der Kleinspitz bewacht lieber, anstatt zu jagen. Er ist treu, neugierig und ebenfalls temperamentvoll.
Für alle Hunderassen auf einen Blick besuche unser Verzeichnis. Oder führe den Test durch und finde so heraus, welcher Hund am besten zu dir passt. Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem neuen Hund!
Häufig gestellte Fragen zu ruhigen Hunderassen
Frage: Welche Hunderasse ist ruhig und ausgeglichen?
Ruhige und ausgeglichene Hunderassen sind beispielsweise der Golden Retriever, der Malteser, der Japan Chin, aber auch der Bullmastiff und die deutsche Dogge. Auch diese Hunderassen brauchen jedoch täglichen Auslauf, wobei der Japan Chin und der Malteser mit 30 Minuten am Tag wohl am wenigsten Auslauf brauchen.
Frage: Welche Hunderasse ist ruhig und gemütlich?
Die Französische Bulldogge gilt als gemütliche Couch-Potato, die wenig Auslauf braucht. Auch dem Bernhardiner genügt ein kleiner täglicher Spaziergang, um vollständig ausgelastet zu sein. Der intelligente kleine Havaneser liebt Kuscheleinheiten mit seinem Menschen über alles – und er bellt sehr wenig! Damit eignet er sich auch gut für Senioren.